Komfortzone, Lernzone und Überforderungszone
Unsere Hunde „leben“, wie wir Menschen, in den drei folgenden Zonen:
- Komfortzone: Hier fühlen wir uns wohl und sicher, hier geht es uns gut. Hier bringt uns nichts und niemand aus der Ruhe.
- Lernzone: Erst wenn wir unsere Komfortzone verlassen und neue Dinge erkunden bewegen wir uns in die Lernzone. Hier sind wir Aufnahmebereit um uns zu Entwickeln.
- Überforderungszone: In dieser Zone stehen wir vor „unlösbaren“ Aufgaben und reagieren vermehrt mit Stress und ggf. Angst und wollen schnellst möglichst zurück in unsere Komfortzone. Die Überforderungszone ist die Zone in der kein Lernen mehr möglich ist. Der Hund ist ggf. nicht mehr ansprechbar und reagiert mit sogenannten Übersprungshandlungen.

Die drei Zonen sind bei jedem Hund unterschiedlich groß ausgeprägt. Nur wenn wir unsere Hunde aus der Komfortzone rausholen und kleinschrittig in die Lernzone führen und dort auch kleinschrittig das Training aufbauen, kann ein Training erfolgreich sein. Ängstliche Hunde haben in der Regel eine kleinere Lernzone, hier muss man aufpassen, dass man nicht zu schnell zu viel verlangt und in die Überforderungszone gerät.
